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Katzen  
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14 May

MUTTERTAG

Ich wünsche allen Müttern einen schönen und ruhigen Muttertag.
 
 
 
 
8 May

Wohin soll das noch führen?

 

Irgendwie habe ich es geahnt, daß das keine Ente war. Warum muß das tägliche Leben immer teurer werden?

 

Praxisgebühr

(gefunden unter: 

http://focus.msn.de/finanzen/versicherung/praxisgebuehr_nid_28639.html?DDI=2209 )

 

Hundt fordert fünf Euro pro Arztbesuch

 

 

 

 

| 08.05.06, 12:26 Uhr |

 

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat sich für eine Änderung bei der Praxisgebühr ausgesprochen.

„Wir schlagen eine auf fünf Euro halbierte Praxisgebühr vor, die bei jedem Arztbesuch fällig wird", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Montag. Dies könne steuernd wirken, so dass Leistungen nur nachgefragt würden, wenn sie tatsächlich erforderlich seien. Derzeit müssen Patienten eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal zahlen.

Auch der Regierungsberater Jürgen Wasem hält eine weitere Zuzahlung in der Arztpraxis für sinnvoll. „Die Praxisgebühr, die wir mit dem letzten Gesundheitsreformgesetz eingeführt bekommen haben, hat dazu geführt, dass die Arzt-Kontakte um fast zehn Prozent zurückgegangen sind", sagte der Gesundheitsökonom von der Universität Essen-Duisburg am Montag im Deutschlandradio Kultur.

Ministerium lehnt Änderung ab

Mit den Zusatzeinnahmen könnte das Defizit bei den Krankenkassen reduziert werden, sagte Wasem. Das Minus könne auf Grund der Mehrwertsteuer-Erhöhung und der Kürzung der Zuschüsse des Bundes im nächsten Jahr bis zu acht Milliarden Euro betragen. Das Bundesgesundheitsministerium hatte jedoch bereits in der vergangenen Woche erklärt, eine Änderung der Praxisgebühr sei nicht beabsichtigt.

 

(hei/dpa)

 

 

5 May

Kaum zuglauben, aber wahr

 

Hantavirus-Infektion

 

Gefährlicher Frühjahrsputz

 

 

Der Gesundheitsdienst Osnabrück warnt vor einer Ansteckung mit dem Hantavirus beim Großreinemachen.

Hantavirus – das klingt nach einer exotischen Tropenkrankheit, die man sich in unhygienischer Umgebung einfängt. Doch auch in heimischen Gefilden lauert der Erreger, infizieren kann man sich ausgerechnet beim gründlichen Putzen. Der Gesundheitsdienst Osnabrück mahnt daher zur Vorsicht. In dieser Region waren im vergangenen Jahr mit 45 Betroffenen ungewöhnlich viele Menschen am Hantavirus erkrankt.

 
Das Hantavirus ist nach einem Fluss in Korea benannt. Es kommt aber weltweit vor. In Deutschland kennt man es vor allem in Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg. Sein natürlicher Wirt sind Mäuse und Ratten. Und das macht das gründliche Reinemachen zu einer potenziellen Gefahr. Denn Menschen könnten sich bei der Arbeit auf staubigen Dachböden oder in Scheunen über den Kot von Mäusen mit der Krankheit anstecken, teilte der Gesundheitsdienst mit.

Ansteckung durch Mäusekot

Eine Infektion verläuft meist mild mit leichtem Fieber oder wird gar nicht bemerkt. Sie führt bei einigen Menschen aber auch zu Nierenversagen oder lebensbedrohlichen Blutungen. Die Erreger werden laut Berliner Robert-Koch-Institut wahrscheinlich nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Einzelne Krankheitsfälle gab es in den vergangenen Jahren in Deutschland immer wieder. Seit 2004 nimmt die Zahl der Erkrankungen in den betroffenen Gebieten aber zu.

Beim Frühjahrsputz sollten sich die Menschen davor schützen, Staub einzuatmen, der mit Mäusekot verunreinigt ist. Das rät der Osnabrücker Amtsarzt Gerhard Bojara. Außerdem sollten die Putzenden Einmalhandschuhe tragen und tote Mäuse nicht mit bloßen Händen anfassen.

 

 

(pap/dpa)

 

 

20 February

Was noch?

 

Vogelgrippe-Infektion

 

Kinder besonders gefährdet

 

 

 

 

 

Für eine Infektion mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 sind Kinder besonders anfällig.

„Dies zeigt die Auswertung aller bisher beim Menschen bestätigten Fälle“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Abgeordneten Miriam Gruß, der kinderpolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. „Die Gründe dafür sind unklar“, muss die Regierung dabei zugeben. Stets sei einer Infektion aber „der intensive Kontakt mit infiziertem Geflügel“ vorausgegangen. Insgesamt könnten „Kinder die verletzlichste Gruppe innerhalb einer Bevölkerung sein und müssen somit besonders geschützt werden“. Das Impfkonzept, das vom Bundesamt für Sera und Impfstoffe entwickelt wurde, berücksichtige dies.

Reihe von Nebenwirkungen

Von den beiden einzigen Medikamenten zur Bekämpfung des Grippevirus, Oseltamivir (auch als „Tamiflu“ bekannt) und Zanamivir („Relenza“) ist nur das erste auch für die Behandlung von Kindern zwischen ein und zwölf Jahren zugelassen. Allerdings listet die Bundesregierung gleich eine ganze Reihe von Nebenwirkungen auf: Ohrenentzündung und andere Ohrenerkrankungen, Lungenentzündung, Bronchitis, Hautentzündung und Verschlechterung bestehenden Asthmas. Dies komme bei weniger als einem Prozent der Fälle vor. Wie bei Erwachsenen auch kommt es bei Kindern zudem häufig zu Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen. Diese harmloseren Nebenwirkungen treten allerdings nur anfangs auf und klingen im Laufe der Behandlung wieder ab.

Zulassung für Influenza-Impfstoff beantragt

Als erster Hersteller hat der britisch-amerikanische Pharmakonzern GlaxoSmithKline einen Antrag für einen pandemischen Influenza-Impfstoff bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA gestellt. Dazu gehören auch klinische Studien speziell an Kindern, sobald die Versuchsergebnisse an Erwachsenen auch Tests mit Kindern vertretbar erscheinen lassen. Das Ziel der Untersuchungen sei, so die Bundesregierung, „die Ermittlung eines altersgemäß akzeptablen Risiko-Nutzen-Verhältnisses“.

 

19 February

Vogelgrippe

Nun hat sie uns doch erreicht, die Vogelgrippe. Und die Keulungen haben auch angefangen, wer ersetzt den Leuten das Vieh. Ich hoffe ja nur, dass es schnell unter Kontrolle gebracht wird.

 

 

6 February

Liebe

Liebe ist... das Einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Liebe ist... wenn du jemanden mehr liebst, als dich selbst.

Liebe ist... wenn er ihr morgens das Frühstück an das Bett bringt.

Liebe ist... wenn man verzeihen kann.

Liebe ist... das grösste und schönste Geschenk auf Erden.

Liebe ist... Sonnenschein an einem Regentag.

Liebe ist... zu zweit keine Angst vor der Zukunft zu haben.

Liebe ist... wie der Wind, man kann sie nicht sehen, aber spüren.

Liebe ist... eine wunderschöne Rose, die aber auch Dornen hat.

Liebe ist... wenn man vor Sehnsucht nicht schlafen kann.

Liebe ist... immer für den Partner da zu sein.

Liebe ist... wenn Augen mehr sagen als Worte.

Liebe ist... wenn man sein Leben für den Anderen geben würde.

Liebe ist... vier Hände, zwei Herzen, ein Takt.

Liebe ist... wenn dir eine Sekunde wie eine Ewigkeit vorkommt.

Liebe ist... eine Freundschaft, aus der Ernst geworden ist.

Liebe ist... zusammen nach den Sternen zu greifen.

Liebe ist... wenn man 8 Stunden fährt um sie 1 Stunde zu sehen.

Liebe ist... heisser als Feuer.

Liebe ist... Etwas, das jeder sagen, aber nicht jeder zeigen kann.

Liebe ist... gemeinsam einen Weg zu gehen, der für beide ein Ziel ist.

Liebe ist... wenn treu sein Spass macht.

Liebe ist... wenn der Mann die Frau fahren lässt.

Liebe ist... die anständigste Entschuldigung für Dummheiten.

Liebe ist... gemeinsam Pferde stehlen gehen.

Liebe ist... wenn das Mittagessen bis zum Abendessen andauert.

Liebe ist... an jemanden zu denken, ohne nachzudenken.

Liebe ist... gemeinsam an die Zukunft zu denken.

Liebe ist... den Partner ohne Grund in den Arm zu nehmen.

Liebe ist... den Mut zu haben, sich fallen zu lassen.

Liebe ist... am Ziel angekommen zu sein.

Liebe ist... Spass an kindlichen Freuden zu haben.

Liebe ist... Nähe, Wärme und Geborgenheit.

Liebe ist... das Gefühl zu haben, auf und davon zu fliegen.

Liebe ist... eine unheilbare Krankheit.

Liebe ist... ein Gefühl von Flugzeugen und Schmetterlingen im Bauch.

Liebe ist... die Tage der Trennung zu zählen.

Liebe ist... wenn er den Müll runter bringt.

Liebe ist... schwer zu finden, doch leicht zu verlieren.

Liebe ist... die Bettdecke zu teilen.

Liebe ist... die stärkste Freundschaft.

Liebe ist... gemeinsam die Sterne vom Himmel holen.

Liebe ist... etwas, das täglich Pflege braucht.

Liebe ist... den Partner so zu akzeptieren wie er ist.

Liebe ist... zwei Körper und ein Gedanke.

Liebe ist... in den Sternen geschrieben.

Liebe ist... aufwachen und fühlen, dass die Nacht kein Traum war.

Liebe ist... sich versöhnen, bevor es zum Streit kommt.

Liebe ist... "Ja" zu sagen.

Liebe ist... nicht in Worte zu fassen.

 

 

27 January

und nun schon wieder Ekelfleisch

 

Ekelfleisch beschäftigt Staatsanwälte

Im Skandal um verdorbenes Wildfleisch eines Passauer Unternehmens hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Es werde geprüft, ob Verantwortliche der Berger-Wild GmbH gegen das Lebensmittelrecht verstoßen haben, sagte ein Sprecher der für Wirtschaftskriminalität zuständigen Landshuter Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Zudem seien weitere Tatbestände wie Betrug denkbar. Das Unternehmen soll möglicherweise verdorbenes Fleisch in Umlauf gebracht und auf Produkten teils falsche Inhaltsangaben gemacht haben.

Firma beschäftigt 200 Mitarbeiter

Das bayerische Verbraucherschutzministerium hat weiterhin keinen Überblick, wie viele Berger-Wildfleischprodukte noch im Handel sind. Das Unternehmen, das rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, hat nach Angaben des Ministeriums die Zusammenarbeit mit den Behörden eingestellt. Deshalb sei die Staatsanwaltschaft um Amtshilfe gebeten worden.

Gefälschtes Fleisch in Holland gestoppt

In den Niederlanden wurde unterdessen eine Partie des gefälschten Wildfleisches aus Bayern rechtzeitig gestoppt. Die Behörden teilten mit, ein Empfänger in den Niederlanden sei alarmiert worden, noch bevor er das Fleisch an Supermärkte geliefert habe. Der deutsche Absender habe um Rücklieferung gebeten. Um welche Menge es ging, blieb zunächst unbekannt.

Illegale Ausländer beschäftigt

Der Skandal um die Wildprodukte in Passau war durch ein anderes Verfahren gegen die Berger-Geschäftsführung aufgedeckt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittle auch wegen Betrugs im Zusammenhang mit der Beschäftigung von ausländischen Mitarbeitern bei dem Betrieb, erklärte ein Pressesprecher der Landshuter Anklagebehörde. Berger soll demnach die Sozialbeiträge für ungarische Beschäftigte nicht korrekt abgeführt haben. Diese Ermittlungen würden voraussichtlich im Februar abgeschlossen.

Betriebsstätten mit Blut verdreckt

Bei den Untersuchungen stießen die Fahnder auf Hinweise, wonach es eklatante Produktionsmängel bei Berger geben soll. Deswegen wurden die Verbraucherschützer des Passauer Landratsamt eingeschaltet. Fleischkontrolleure hätten nach eigenen Angaben Ekel erregende Zustände festgestellt. Die Betriebsstätten seien mit Blut und tierischen Abfällen völlig verdreckt gewesen. Mehrere Proben von Berger-Fleisch seien ungenießbar gewesen, in einer Probe seien Salmonellen entdeckt worden. Seit 2003 sei Berger insgesamt elf Mal von Amtstierärzten kontrolliert worden.

„Jagdbaron – feine Wildspezialitäten“

Die Berger-Firmengruppe hat nicht nur mehrere Standorte im Raum Passau, sondern auch eine Tochter im österreichischen Rottenmann in der Steiermark. Dieser Betrieb bietet unter den Marken „Hochländer Wild“ und „Jagdbaron – feine Wildspezialitäten“ Fleisch an. Laut bayerischem Verbraucherschutzministerium gibt es allerdings keine Hinweise darauf, dass auch diese Produkte mangelhaft sind.

 

23 January

Liebe

 

Liebe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Der Pelikan, der sich seine Brust aufreißt, um seine Jungen mit seinem Blut zu füttern, ist ein altes Sinnbild der aufopfernden Liebe.

Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Im weiteren Sinne bezeichnet Liebe eine ethische Grundhaltung („Nächstenliebe“). Im ersteren Sinne ist Liebe ein Gefühl oder mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes („Elternliebe“) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft („Freundesliebe“) oder ein körperliches Begehren („geschlechtliche Liebe“). Auch wenn letzteres eng mit Sexualität verbunden ist, bedingt sich auch in letzterem Falle beides nicht zwingend (z.B. sog. „platonische Liebe“).

Liebe als intersubjektive Anerkennung

Liebe wird häufig als eine auf Freiheit gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz des adressierten Objekts findet, sondern sich im dialogischen Raum zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen einander in ihrer Existenz wechselseitig an und fördern sich "zueinander strebend" gegenseitig.

Liebe wird teilweise als quasi anarchisches, asoziales und entgrenzendes Gegenmodell zu den Beschränkungen, Anforderungen, Funktionalisierungen und Ökonomisierungen der menschlichen Alltags- und Arbeitswelt aufgefasst. Auch wenn Liebe kein bewusster oder rationaler Entschluss der Liebenden ist, muss sie deswegen nicht als irrational betrachtet werden.

Im Sinne des Diskurses der Anerkennung (z.B. John Rawls, Axel Honneth) enthält Liebe nämlich die von Hegel betonte „Idee der wechselseitigen Anerkennung“, was ihr ein moralisches Fundament verleiht. Liebe ist daher für Honneth neben dem Recht und der Solidarität eines der drei „Muster intersubjektiver Anerkennung“. Die moralische Grundierung unterscheidet Liebe daher auch vom reinen Trieb. Auch bei Immanuel Kant findet sich diese Unterscheidung:

Die Geschlechtsneigung wird auch Liebe (in der engsten Bedeutung des Worts) genannt und ist in der Tat die größte Sinnenlust, die an einem Gegenstande möglich ist; - nicht bloß sinnliche Lust, wie an Gegenständen, die in der bloßen Reflexion über sie gefallen (da die Empfänglichkeit für sie Geschmack heißt), sondern die Lust aus dem Genusse einer anderen Person, die also zum Begehrungsvermögen und zwar der höchsten Stufe desselben, der Leidenschaft, gehört. Sie kann aber weder zur Liebe des Wohlgefallens, noch der des Wohlwollens gezählt werden (denn beide halten eher vom fleischlichen Genuss ab), sondern ist eine Lust von besonderer Art (sui generis) und das Brünstigsein hat mit der moralischen Liebe eigentlich nichts gemein, wiewohl sie mit der letzteren, wenn die praktische Vernunft mit ihren einschränkenden Bedingungen hinzukommt, in enge Verbindung treten kann.“ (Die Metaphysik der Sitten, S. 559).

Liebesempfindung

 

Angelo Bronzino, Allegorie des Triumphes der Venus (1540/45), Detail

Unter Liebesempfindungen versteht man die primär sinnlichen Liebesgefühle, insbesondere die Verliebtheit und die sexuelle Anziehung. Sie stehen in der Regel in Verbindung mit den beiden anderen Formen der Liebe, können aber auch durch die Wahrnehmung eines fremden Körpers, d.h. durch visuelle, olfaktorische oder taktile Reize, ausgelöst werden oder ganz einfach durch den empfundenen Mangel an einem geliebten Gegenüber. Die Liebesempfindung steht in enger Verbindung mit der Sexualität, d.h. sexuellen Wünschen, Bedürfnissen und Handlungen (z.B. den Geschlechtsverkehr, auch bezeichnet als „Liebe machen“).

Liebesgefühle

Unter Liebesgefühlen allgemein versteht man ein komplexes, vielfältiges Spektrum unterschiedlicher Empfindungen und Haltungen gegenüber verschiedenen Arten von möglichen Liebesobjekten, in denen die sinnlich-erotische Komponente nur sekundär von Bedeutung ist. Sie führen zu einer Hinwendung und Zuwendung zum Anderen, dem Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit geschenkt werden.

Sympathie, Freundschaft, Sorge und emotionale Liebe sind Erscheinungen, in denen Liebesgefühle eine große Rolle spielen. Ebenso können die kontemplative Liebe (z.B. zur Natur), die aktive sorgende Liebe um den Nächsten (caritas), die religiöse bzw. mystische Liebe und das Mitleid hierzu gerechnet werden.

Liebe als Grundhaltung

Liebe als ethische „Geistes-“ oder Grundhaltung, als Tugend, ist das Paradebeispiel für rational begründete Moralität. Es ist eine auf notwendiger Selbstliebe gegründete Fremdliebe, die eine Interessenbalance zwischen Egoismus und Altruismus herstellt. Nächstenliebe wird dabei üblicherweise nicht als altruistische Selbstaufgabe aufgefasst.

In den meisten Religionen ist die Liebe der zentrale Begriff, ein wichtiges Gebot im Christentum lautet „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Markus 12,31; Matthäus 22,39; Römerbrief 13,8–10). Analoges gilt für das Judentum und den Islam. Im Buddhismus stehen Mitgefühl (d.h. allumfassendes Mitleid und Mitfreude) und Weisheit im Bezug auf alle fühlenden Wesen (z. B. auch gegenüber Tieren) im Mittelpunkt.

Ausdrucksformen

 

Die Herzform und Rosen sind verbreitete Alltagssymbole der Liebe

Liebe, insbesondere Verliebtheit („Verliebtsein“) kann sich nonverbal, etwa durch Blicke, Mimik, Unruhe oder Körperhaltung ausdrücken. Beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit, drückt der Mensch sie durch Zärtlichkeiten, insbesondere Küssen und Berührungen aus. Die körperliche Vereinigung (Sex) kann dabei als intimste Ausdrucksform der Liebe dienen.

Verbale Ausdruckformen sind in erster Linie Bezeichnungen des Geliebten in Form von Komplimenten und Koseworten oder Kosenamen („Liebling“, „Schatz“ usw.).

Besondere, konventionelle Formen sind die „Liebeserklärung“ oder der „Liebesbrief“, die auch in der Literatur eine besondere Würdigung erfahren haben. Auch Rituale wie die Verlobung oder Symbole wie der Freundschaftsring gehören hierzu.

Das Ideal einer „Liebe als Verehrung“ unter Ausschluss einer konkreten körperlichen Beziehung gehört eher in die (Literatur-)Geschichte und fand dort eine besondere Form in der so genannten "hohen minne", ein Begriff, den Walther von der Vogelweide als Gegenbegriff zur "nideren minne", also der körperlich erfüllten Minne, verwendet.

Wissenschaftliches

Biologie und Physiologie

Der Begriff „Liebe“ ist in der Biologie nicht definiert und damit keine wissenschaftliche Kategorie. Allgemein ist es schwierig, emotionale Prozesse mit naturwissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten, zumal die zugrundeliegende Biochemie noch nicht ausreichend bekannt ist. Gesichert sind beim Menschen lediglich folgende Erkenntnisse:

Neueren Untersuchungen des Gehirnstroms und Studien zufolge bewirkt Liebe in Bereichen des menschlichen Gehirns, die auch für Triebe zuständig sind, die höchste Aktivität, was darauf schließen lässt, dass das Gefühl, das gemeinhin als „Liebe“ bezeichnet wird, in seinem biochemischen Korrelat einen starken Zusammenhang mit dem biologischen Trieb aufweist.

Die mitunter sehr lang anhaltenden Wirkungen der Liebe deuten aber auch auf neuroendokrine Prozesse hin, die dem Phänomen zugrunde liegen. Das würde sich auch in das Entstehungsfeld einfügen, das in der Sexualität zu suchen ist und die selbst wiederum maßgeblich der diencephalen neuroendokrinen Steuerung unterliegt. Nicht zuletzt die endogenen Opiate des Hypophysenzwischenlappens spielen dabei ein Rolle.

Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin) und erhöhte sexuelle Lust (Testosteron). Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24-36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen "Rauschzustand".

Das vertiefte Gefühl der Liebe ist aus evolutionsbiologischer Sicht möglicherweise im Zusammenhang mit der Sexualität entstanden, wobei die Liebe es ermöglichen sollte, die erfolgte Partner-Selektion und damit die Paarbeziehung über längere Zeiträume zu stabilisieren. Es sind zwar bei vielen Tierarten monogame Paarbeziehungen bekannt (z. B. auch bei den Graugänsen von Konrad Lorenz), aber ob diese Tiere dabei soetwas wie „Liebe“ empfinden, ist wohl eine aus erkenntnistheoretischen Gründen unbeantwortbare Frage.

Im Rahmen des Konzepts der biologischen Determiniertheit entsteht Liebe zwingend aus bestimmten körperlichen Reaktionen. Viele Menschen empfinden diese naturwissenschaftliche Einengung der Liebe auf körperliche Funktionszusammenhänge als unzureichende Beschreibung eines inneren Phänomens bzw. subjektiven Erlebens.

 

21 January

Liebe

Valentinstag  

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Regionen als Tag der Liebenden. Das Fest wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA importiert. An Popularität gewann es durch den Handel, besonders der umfangreichen Werbung der Floristen. Der Name des Festes wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt.

Das Brauchtum

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys' Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die "Neue Welt" (USA) - und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten "Valentinsball"; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. Richtig bekannt wurde er durch die dann einsetzende starke Werbung der Floristen. Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit.

Verschiedentlich wird die Tradition auf einen Gedenktag für die römische Schutzgöttin der Ehe und der Familie, Juno, zurückgeführt, der am 14. Februar Blumenopfer dargebracht wurden, was einherging mit der probeweisen durch Los entschiedenen Verbandelung von jungen Paaren für die Dauer eines Jahres.

Sicher ist aber, dass die ungeheuere Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich auf ein Gedicht von Geoffrey Chaucer, "Parlament der Vögel" (Parlement of Foul(e/y)s) zurückzuführen ist, das vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. 1383 fertiggestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In diesem Gedicht wird dargestellt, wie sich die Vögel zu ebendiesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jedes einen Partner finde. In westslawischen und ostdeutschen Gebieten fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der so genannten Vogelhochzeit. Dazu gehört das Volkslied "Die Vogelhochzeit" ("Ein Vogel wollte Hochzeit machen ...").

Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten, ein Parfum namens St. Valentin, doch die wichtigsten Geschenkartikel am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während das Jahr über hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre Ehemänner, männliche Kollegen und Chefs mit Schokolade. Dafür dürfen sie dann einen Monat später Schokolade als Gegengeschenk erwarten(White Day).

 

Die Sage

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Sage des Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb.

Dieser Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Dieser hat trotz Verbot des Kaisers einige Verliebte getraut, darunter Soldaten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.[2]

Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römischen Fest Lupercalia zusammen, das auf den 14. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (gr.: Hera), der Frau des Jupiter (gr.: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

Junge Männer zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Fauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und so manche sollen sich ineinander verliebt haben. Auch dieses Auslosen war nicht gern gesehen im alten Rom. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

Die Sage zum Bischof von Terni darf man nicht mit dem späteren Valentin von Rätien (Graubünden) verwechseln. Dieser hat keine Liebenden zusammengebracht, sondern er gilt als Schutzpatron gegen die "fallenden Krankheiten" wie Epilepsie und Ohnmacht.

 

Etwas Natur

 

Fettschwalm   

Wissenschaftliche Bezeichnung:
Steatornis carpensis

Natürliche Verbreitung:
Südamerika

Der Fettschwalm ist als erwachsenes Tier gar nicht besonders fett; nur als Jungvogel speichert er im Bindegewebe seiner Bauchregion große Fettmengen. Die Jungtiere wiegen dann etwa anderthalb- bis zweimal soviel wie ihre Eltern. Schon seit langer Zeit »ernten« Indianer jedes Jahr große Mengen an Jungvögeln, indem sie die Tiere in ihren Schlafhöhlen mit Stangen aus den Nestern stoßen und dann erschlagen. Ihr Fleisch wird gleich gegessen, das Fett aber ausgelassen und als halbfestes Öl in Tontöpfen aufbewahrt. Es ist sehr rein und über längere Zeit haltbar. Alexander von Humboldt hat dieses Schlachtfest 1799 bei der Höhle von Caripé in Venezuela (daher der wissenschaftliche Artname) beobachtet und beschrieben.

Gestalt Erwachsene Fettschwalme werden 38-45 cm lang und etwa 400 g schwer. Die langen, spitzen Flügel können über einen Meter Spannweite erreichen. Beide Geschlechter sind äußerlich nicht voneinander zu unterscheiden. Auf der Oberseite trägt das zimtfarbene bis kastanienbraune Gefieder schmale, schwarze Querstreifen, die Unterseite ist blasser braun gefärbt. Weiße Flecken bedecken den Kopf, die Handschwingen und die äußeren Schwanzfedern. Besonders auffällig ist der kräftige Hakenschnabel, auch die großen Tastborsten an der Schnabelwurzel.

Lebensweise Mit ihren kleinen Läufen klammern sich die Tiere ähnlich wie die Schwalben am Gestein fest. Der Fettschwalm lebt als einziger Vertreter der Nachtschwalben rein vegetarisch; er ernährt sich von Früchten, die er im Rüttelflug mit dem Schnabel abreißt. Hauptsächlich sucht er die Früchte von Ölpalmen (Gattung Elaeis), wodurch auch die starke Gewichtszunahme der Jungvögel erklärlich wird.

Fortpflanzung Ihre Nester bauen die Fettschwalme in dunklen, oft sehr weitläufigen Höhlen, in denen sie sich mit Echopeilung (wie die Fledermäuse!) mühelos zurechtfinden. Die dabei ausgestoßenen Rufe liegen nicht im Ultraschallbereich, sondern sind auch für das menschliche Ohr gut hörbar. Sie unterscheiden sich aber stark von den »normalen« Rufen und werden während des Fluges innerhalb einer Höhle ständig ausgestoßen.

Den Tag verbringen Fettschwalme auch außerhalb der Brutperiode in oft recht großen Ansammlungen an dunklen, geschützten Plätzen, die sie noch vor Anbruch der Morgendämmerung wieder aufsuchen. Die Nester werden auf Felssimsen aus Humus und Nahrungsrückständen angelegt, oft keimen sogar Palmensamen darin aus. Beide Partner erbrüten die 2-4 Eier, aus denen die Jungvögel nach etwa 33 Tagen nackt ausschlüpfen. Die Jungvögel bilden zwei Dunenkleider aus und werden erst mit etwa 100 Tagen flügge.

Gefährdung Der Fettschwalm ist in Venezuela wenigstens unter teilweisen Schutz gestellt worden.

 

13 January

 

Die Vogelgrippe, nun ist sie auch in der Türkei seit geraumer Zeit

 

Die Vogelgrippe, die durch den Virus-Subtyp Influenza A/H5N1 verursacht wird, ist wie alle anderen durch Influenzaviren verursachten Geflügelkrankheiten eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der insbesondere Hühner, Puten, Gänse, Enten und wildlebende Wasservögel, aber auch viele andere Vögel betroffen sein können. In Einzelfällen sind die Viren in den vergangenen Jahren auch auf Säugetiere und auf Menschen übertragen worden.

Der Begriff Vogelgrippe wurde bis vor kurzem völlig gleichbedeutend mit dem Begriff Geflügelpest verwendet. Als Folge der zur Zeit stattfindenden Ausbreitung der Erregers A/H5N1 wird er inzwischen aber immer stärker eingeengt auf den Seuchenzug dieses Influenza-Subtyps bezogen.

 

4 January

Melde mich mal wieder

 

Ich wünsche allen ein erfolgreiches neues Jahr. Und ich bedanke mich für die Neujahrswünsche. Ich hoffe, daß das neue Jahr bei Euch ruhig und besinnlich angefangen hat. In der letzten Zeit hatte ich etwas Streß, deswegen habe ich nicht auf Eure Einträge reagiert. Entschuldigt bitte.

 

30 December

 

Ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006.

 

 

25 December

Silvester

 

Silvester

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieser Artikel handelt vom Feiertag Silvester. Silvester ist auch der Name verschiedener Päpste

Als der Silvester (der Waldbewohner, vom lateinischen silvaWald) wird im westlichen Sprachraum der letzte Tag des Jahres bezeichnet, der 31. Dezember. Auf Silvester folgt der Neujahrstag, der 1. Januar des Folgejahres.

Die Schreibweise „Sylvester“ für das Fest ist – obwohl weit verbreitet – falsch. Sie tritt lediglich als eine Nebenform für Silvester als Personenname auf (z. B. Sylvester Stallone oder Sylvester und Tweety).

Herkunft

Die Namensbezeichnung dieses Tages geht auf das Jahr 1582 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde der letzte Tag des Jahres vom 25. Dezember auf den 31. Dezember verlegt, den Todestag des Papstes Silvester I. Der Liturgische Kalender führt diesen Tag auch als seinen Namenstag. Bis dahin feierte man an diesem Tag die jüdische Beschneidung Jesu. In einigen Gegenden wird dieser Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrestag, auch Altjahr oder das Alte Jahr genannt.

Brauchtum

Im deutschsprachigen Raum wird das Jahr oft mit Feuerwerk, Böllern, Orakel (Bleigießen) oder Mitternachtsgottesdiensten (Mette) beendet. In Berlin wird am Brandenburger Tor eine Silvester-Party gefeiert. Während Feuerwerk früher dazu diente, „böse Geister“ zu vertreiben, ist es heute ein Ausdruck von Vorfreude auf das neue Jahr. Bei privaten Silvesterpartys ist Bleigießen weit verbreitet, bei öffentlichen und privaten das Öffnen einer Flasche Sekt zum Jahreswechsel. In Deutschland hat sich neben dem Klassiker Dinner for one auch die Folge Silvesterpunsch der Serie Ein Herz und eine Seele einen festen Platz im Fernsehprogramm zu Silvester gesichert.

In einigen Gebieten Schleswig-Holsteins ist es Brauch, dass sich am Silvesterabend die Kinder verkleiden und Rummelpott laufen. Es werden dazu überlieferte plattdeutsche Rummelpottlieder wie Fru mok de Dör op vor den Haustüren der Nachbarschaft gesungen. Das traditionell dazu verwendete Instrument, der Rummelpott oder auch Brummtopf genannt, ein Topf, der mit einer Schweinsblase überspannt war und quäkende Klänge durch Reiben am Schilfrohr in dessen Mitte erzeugte, ist inzwischen sehr selten geworden. Die Kinder bekommen an der Haustür Süßigkeiten und Geld. Ursprung ist ein germanischer Brauch – es geht darum, die Geister zu vertreiben.

Besonders durch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat sich in Österreich der Brauch entwickelt, das neue Jahr mit einem getanzten Straußwalzer zu beginnen. An der schönen blauen Donau wird dazu meist bevorzugt.

In den letzten Jahren wurde immer wieder dazu aufgerufen, auf das Feuerwerk zu verzichten, und das Geld statt dessen für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Der bekannteste Aufruf war „Brot statt Böller“ bzw. 2004: „Reis statt Böller“. Ende Dezember 2004 rief wegen der Flutkatastrophe die deutsche Bundesregierung dazu auf, lieber Geld für die Hilfsorganisationen zu spenden, als es für Feuerwerk auszugeben.

In den meisten anderen europäischen Ländern ist Silvester dagegen wesentlich stiller, z. B. werden in Norwegen nur Raketen gezündet. Das in Deutschland übliche stundenlange Knallen mit Böllern ist dort völlig unüblich.

 

 

Nun ist es geschafft und die Kinder sind wieder glücklich. Nun geht es auf den nächsten großen Tag hin.

 

 

24 December

Frohes Fest

Ich wünsche allen ein frohes Fest und einen fleißigen Weihnachtsmann.

 

 

18 December

 

Ich wünsche allen einen besinnlichen 4.Advent.

 

 

16 December

Tier des Jahres 2005

Der Braunbär(Ursus arctos)

Das Tier des Jahres 2005 ist der Braunbär in den Alpen, gewählt von der "Schutzgemeinschaft Deutsches Wild". Meister Petz wurde ebenso wie die beiden anderen Beutegreifer Wolf und Luchs im Laufe des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa ausgerottet. In jüngster Vergangenheit sind zwei der "Großen Drei", Isegrim und Pinselohr, auf natürliche Weise wieder in ihre alte deutsche Heimat zurückgekehrt. Das kann, wie die Schutzgemeinschaft meint, eines nahen Tages ebenfalls mit dem Braunbären geschehen. Denn in Österreich gibt es nicht nur in Kärnten und der Steiermark kleine Bestände, auch an der Grenze zu Bayern wurden in den letzten Jahren immer wieder einmal Bärenfährten gesichtet.

Die meisten Bären leben heute im mitteleuropäischen Raum. In Österreich werden 25 Bären gezählt, um deren Schicksal sich schon seit Jahren drei "Bärenanwälte" kümmern. Sie setzen sich für den Fortbestand der Zotteligen sowie für ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Tier ein. Selbst im europäischen Parlament wurde bereits über die Existenzsicherung der braunen Riesen diskutiert.

Ursus arctos, wie der Braunbär wissenschaftlich heißt, geriet vor allem nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Existenznot. Doch in den 70er Jahren konnte Prof. Bernhard Grzimek schon feststellen: "Die Befürchtungen, dass die Tage des Braunbären in Europa gezählt seien, ist heute nicht mehr so groß wie noch vor zwanzig Jahren". Denn in mehreren europäischen Staaten waren Schutzmaßnahmen für den Bären eingeleitet worden und in internationalen Konferenzen gab es Bemühungen um ein Bärenmanagement in Mitteleuropa.

Nicht alle Braunbären sind braun. Ihre Farben variieren von einem rötlichen Gelb bis hin zu Schwarz, es gibt silbergraue, isabellfarbene und sogar weiße Braunbären. Meister Petz ist ein Allesfresser. Er ernährt sich meist von Pflanzen, Kerbtieren, kleinen Nagetieren und Schnecken. "Schlagbären", wie die Tiere in Schweden genannt werden, die auch größere Beute machen, sind eher die Ausnahme. Leibspeise der Zotteltiere ist Honig. Der Braunbär hält keinen Winterschlaf. Er fällt in der kalten Jahreszeit in eine Art Halbschlaf, aus dem er immer wieder einmal erwacht und dann oft auch sein Lager wechselt. Ebenso gibt es bei den Bärinnen keine festen Brunst- und Tragezeiten, so können sie bis weit hinein in den Sommer noch begattet werden. Die Bärin hat lange Zeit die Mutterrolle, denn sie säugt ihre nach der Geburt blinden und nur rattengroßen Jungen fast eineinhalb Jahre.

Für den Menschen bedeutet der Braunbär keine Gefahr. Denn er ergreift fast immer die Flucht. Fälle, in denen Bärenmütter, die Junge führen, sich von Wanderern oder Pilzsuchern bedroht fühlen und aggressiv werden, sind sehr selten. Diese Erfahrungen machten immer wieder Wissenschaftler und Förster, die in nächster Nähe von Braunbären tätig waren. Deshalb wurde in "Grzimeks Tierleben" von 1967 auch betont, dass "die Bären in den letzten fünfundzwanzig Jahren keinen einzigen Versuch zum Angriff auf Menschen machten".

Etwas Schlaues über Käse

 

 

Ein Laib Milbenkäse

Der Milbenkäse (auch Spinnenkäse und mundartlich Mellnkase genannt) ist eine lokale Spezialität aus dem Dorf Würchwitz im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis.

Zur Herstellung wird ein gründlich entwässerter und einige Tage im Kühlen getrockneter Labquark zunächst gewürzt (vor allem mit Salz und Kümmel), anschließend geformt (z.B. zu Stangen, handtellergroßen Kugeln oder wie hier im Bild zu kreisrunden Laiben von etwa 15 cm Durchmesser) und dann ein bis zwölf Monate in einer Kiste gelagert, in der sich mehrere Millionen Käsemilben (Tyroglyphus casei L.) befinden. Zur Ernährung der Milben wird Roggenmehl verwendet. Dies verhindert auch, dass die Milben den Käse selbst fressen. Die Ausscheidungen tragen dabei zur Reifung des Käses bei und bewirken auch, dass er länger haltbar ist. Im Verlaufe des von außen nach innen ablaufenden Reifungsprozesses färbt sich das Äußere des Käses nach etwa vier Wochen gelb, bis es nach drei Monaten in ein rötliches Braun und nach einem Jahr schließlich in eine schwärzliche Färbung übergeht. Die Milben werden beim Verzehr des Käses mitgegessen und oft auch ohne Käse z. B. als Brotbelag verwendet.

Gesundheitlich ist der Käse absolut förderlich, so ist er nicht nur beim Kampf gegen Hausstaubmilbenallergien ein anerkannter Helfer, sondern fördert auch Verdaungsaktivität und die Gesunderhaltung der Darmflora. Bei einer Untersuchung von Milbenkäseproben im biologisch-chemischen Institut Hoppegarten in Dahlwitz-Hoppegarten im Januar 1996 wurden weder Schimmelpilze noch schädliche Keime gefunden. Der Milbenkäse soll traditioneller Auffassung gemäß zudem die Verdauung anregen. Milbenallergiker berichteten in jüngster Zeit, dass ihre Allergie durch regelmäßigen Verzehr des Käses verschwunden sei.

Der Milbenkäse gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse. Der Fettgehalt in der Trockenmasse liegt bei etwa 1%. Sein Geschmack erinnert an einen leicht bitteren Harzer Käse mit einem leicht prickelnden Nachgeschmack, der wohl von den Ausscheidungen der Milben herrührt.

Siehe auch: Mimolette

Historisches

 

Das Käsemilbenmonument in Würchwitz

Bereits seit dem Mittelalter wurden in Würchwitz Käsemilben gezüchtet. Da in früheren Zeiten Milbenbefall ein bekanntes Risiko bei der Käselagerung darstellte, wurde mit der Milbenkäseherstellung gewissermaßen aus der Not eine Tugend gemacht, indem die eigentlich Schädlinge darstellenden Milben als Nutztiere in den Produktionsprozess einbezogen wurden. Ende des 20. Jahrhunderts drohte die Tradition verloren zu gehen, da nur noch eine einzige ältere Frau - Liesbeth Brauer - in dem Dorf Milbenkäse herstellte. Der dort ansässige Biologie- und Chemielehrer Helmut Pöschel begann daraufhin selbst mit der Milbenzucht und engagierte sich für die Wiederbelebung der Tradition, indem er Öffentlichkeitsarbeit betrieb und verschiedene Veranstaltungen ins Leben rief. Vor wenigen Jahren wurde anlässlich des traditionellen Kleefestes auf dem Dorfplatz in Würchwitz der Käsemilbe ein Denkmal errichtet, welches an seinem Hinterteil eine kleine Öffnung mit einem Stück Käse für Touristen besitzt.

 

 

 

14 December

Leise rieselt der Schnee,
still und starr liegt der See,
Leise rieselt der Schnee

weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen wirds warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Eduard Ebel (1839 - 1905)

 

 

 

Hier einige Sprüche für den Weihnachtsmann und den Nikolaus

Lieber guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an,
stecke deine Rute ein
ich will auch immer artig sein.


Lieber guter Weihnachtsmann
schenck mir einen Schokoladenmann
nicht so groß und nicht so klein
aber niedlich soll er sein.


Niklaus, Niklaus, huckepack,
schenk uns was aus deinem Sack!
Schütte deine Sachen aus,
Gute Kinder sind im Haus.


Lieber heilger Nikolaus,
was willst du denn von mir.
Ich nehm dich bei der Zipfelkapp´
und werf dich vor die Tür.


Rupprecht, Rupprecht, guter Gast
Hast du mir was mitgebracht?
hast du was, dann setz dich nieder,
hast du nichts, dann geh gleich wieder


Nikolaus, komm in unser Haus,
leer deine große Tasche aus,
Stell deinen Schimmel untern Tisch,
daß er Heu und Hafer frißt.
Heu und Hafer frißt er nicht?
Zuckerbrezel kriegt er nicht.


Niklaus, Niklaus, huckepack,
schenk uns was aus deinem Sack!
Schütte deine Sachen aus,
Gute Kinder sind im Haus.


Sankt Niklas ist ein braver Mann,
bringt den kleinen Kindern was.
die großen läßt er laufen
die können sich was kaufen.

 

 

 

Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.

 

Alfred Hitchcock (13.08.1899 - 29.04.1980)
engl.
Regisseur

  • Geboren am Samstag, 13. August 1899
  • Geboren in London, England, Großbritannien
  • Gestorben am Dienstag, 29. April 1980
  • Gestorben in Los Angeles, Kalifornien, USA

 

 

 

 

 

 

12 December

Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.

 

 

 

9 December

 

 

Nun will ich mal wieder einen Gruß hinterlassen und allen, die bei mir vorbeischauen, ein schönes Wochenende und einen ruhigen 3. Advent wünschen.